Feierabendgedanken

2009 Juli 3
by Sandy

Jonas kam heute morgen schon das dritte Mal in Folge um halb 7 Uhr zu uns weil er ausgeschlafen hatte. Prinzipiell ja in Ordnung, kurz darauf klingelte eh schon Rainers Wecker. Aber ich fing dennoch zu grübeln an. Jonas wird älter und braucht demnach auch immer weniger Schlaf. Die Zeit in der er um 19 Uhr langsam ins Bett verfrachtet werden kann, ist wohl auch bald vorbei. Dann wird es 20 Uhr, dann 21 Uhr, dann 22 Uhr.  Wie sieht es dann mit meinem heiligen Feierabend aus? Der ist jetzt schon recht kurz und vollgestopft mit allen möglichen Dingen, auf die ich unmöglich verzichten kann und will. Wird Jonas irgendwann mal in der Lage sein, sich auch mal alleine zu beschäftigen. Zumindest abends. Oder dauert das doch  noch so lange, dass ich mir da jetzt wirklich noch keine Sorgen machen brauch. Ich geb zu, ein bisschen gruselt es mich jetzt schon davor und ich werde meinen Feierabend jetzt noch mehr als sonst genießen…

  1. 2009 Juli 3

    Du darfst dabei nicht vergessen, dass Jonas ja auch selbstständiger wird. Irgendwann wird er sich mit Freunden treffen, in die Schule gehen, in seinem Zimmer seine Ruhe haben wollen usw usw usw… :)

  2. 2009 Juli 3

    Ich fürchte auch um jede Stunde, die mein Feierabend kürzer wird. Ich brauche die Stunden für mich, um mich zu regenerieren und um mich in Ruhe mit einem meiner 100 Hobby´s zu beschäftigen. Wie an alles andere werden wir uns aber bestimmt auch daran gewöhnen :-)

  3. 2009 Juli 3

    Also Caitlin hört abends gern noch ein Hörbuch in ihrem Bett. Sie schläft leider nie vor 9. Von daher sorge ich dafür, dass sie um 8 im Bett liegt, dann hat sie noch genug Zeit für ihre CD und dann macht sie das ganze selbstständig aus und schläft ein… So habe ich meinen Feierabend trotzdem (bzw. ich hätte ihn, wenn es nicht mittlerweile Kind 2 gäbe :-) )…

    LG Kathi

  4. 2009 Juli 3

    das kommt wohl auch auf mich zu, waren wir letztes Jahr im Sommer noch bei ca halb 8 sind wir jetzt schon bei halb 9 für beide Kinder. Aufstehen tun sie trotzdem zwischen 6 und 7, manchmal auch deutlich früher. Ich brauche meinen Feierabend auch. Erstmal zum Aufräumen, denn das funktioniert in anwesenheit der beiden nur bedingt und dann zum Entspannen und zumerledigen wichtiger Dinge ( mails, überweisungen etc). je später die zwei ins Bett gehen, desto später komme auch ich ins Bett…..
    wahrscheinlich muss es einem irgendwann gelingen, sich auch zu wachzeiten der Kinder einigermaßen zu entspannen. Gar nicht so leicht

  5. 2009 Juli 4

    Ja wahrscheinlich ist das das Geheimnis – zu Wachzeiten der Kinder auch mal für sich selbst was zu schaffen. Aber ich fürchte auch, dass das eher schwierig umsetzbar ist. Zumindest noch…

  6. 2009 Juli 7

    um 19 uhr langsam ins bett verfrachtet?! boah, neid! ich bin froh, wenn tobias um 21 uhr schläft. buhuuuu! man gewöhnt sich dran. und am wochenende hat es wirklich auch vorteile.

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